Den ersten Hinweis auf die ältesten Heidingsfelder fand ich in Johann Siebmachers großem Wappenbuch 
Band 22 "Die Wappen des Bayerischen Adels". In diesem Buch ist im Teil 2 "Abgestorbene Bayerische Geschlechter" auf Seite 68 folgendes zu lesen:

Heidingsfeld (bei Würzburg)

Stammgenossen der von Wolfskehl und von Grumbach.

Johann von Heidingsfeld, Ritter und seine Gattin Elsbeth machen 1373 eine Stiftung an das Kloster Heiligenthal.

Dietrich von Heidingsfeld, Ritter, erhält 1399 von dem Bischof Gerhard von Würzburg die Dörfer Windheim (heute Frankenwinheim), Grettstatt (heute Grettstadt) und Schalkfeld (heute Schallfeld) als Pfand für eine Schuld von 2516 Gulden.

Derselbe ist 1410 Bürge für Bischof Johann von Würzburg gegen die Stadt Rothenburg.

Wappen: Ein Mann, der in der Rechten eine Blume hält.

Zwei weitere Hinweise fand ich in dem Buch "Beiträge zur Geschichte der Stadt Heidingsfeld" aus archivalischen Quellen, Buch 2, Heft 2 aus dem Jahre 1834 von Dr. Rep. Buchinger, k. Rat und Archivar in Würzburg. In diesem Buch ist auf Seite 48-49 folgendes zu lesen:

... Der Hof zu Fuchsstadt gehörte ehemals dem Kloster St. Stephan zu Würzburg mit vollem Eigenthume, wurde aber vom Abt Raphold für ein Pfund Pfenning jährlicher Gült und dem Hauptrecht an den
Ritter Heming von Heidingsfeld verlehnt, und kam erst durch diesen vor 1267 käuflich an das Kloster Paradies, welches 1293 das Hauptrecht gegen jährlich abzureichende zwei Hühner ablöste.

Weiter unten ist auf Seite 49 zu lesen:

... Um das Jahr 1281 übergab Zobel, Ritter von Heidingsfeld, eine zur Domprobstei lehnbare Hube des sel. Konrads von Erkesfeld, Ritters zu Eisfeld, an das Kloster Paradies zur Verbesserung der Pfründe seines Mündels und Muhme, Juta, der in das Kloster getretenen Tochter des obengenannten Konrad von Erkesfeld.

Diese Erwähnungen waren der Auslöser, weitere Nachforschungen in dieser Richtung zu unternehmen.

Mittlerweile habe ich in den verschiedensten bereits in Buchform veröffentlichten Urkundensammlungen sehr viele weitere Erwähnungen aus dem Mittelalter zum Namen Heidingsfelder gefunden. 

Die erste Erwähnung des Familiennamens HEIDINGSFELDER datiert aus dem Jahre 1135.

Diese bemerkenswert frühe Erwähnung des Familiennamens kommt dadurch zustande, dass es sich bei Wolvold von HEIDINGSFELD vermutlich um einen Ministerial handelte.

Die Ministeriale waren Dienstmänner des Fürstbischofs. Ihre Aufgabe bestand darin, Zeugendienst bei Beurkundungen zu leisten. Weiterhin oblag ihnen die Beratung des Fürstbischofs bei Tauschgeschäften durch Prüfung der Qualität des betreffenden Objektes vor Ort, um eidlich ihren Rat nach bestem Wissen und Gewissen zu erteilen.

Am 31.01.1180 wird in einer Beurkundung ein Sigibert von Heidingsfeld als Zeuge mit dem Kaiser Friedrich I. Barbarossa genannt.

Eine zeitlich sortierte Aufstellung über die bisher gefundenen Erwähnungen des Namens 
von Heidingsfeld finden Sie für die folgenden Zeiträume:

bis 1200 
von 1201 bis 1300
 
von 1301 bis 1400
 seit 01.11.2003
ab 1401
seit 01.11.2003

Bitte beachten Sie beim Lesen wörtlich angeführter Urkundenstellen die alte Schreibweise. 
Die Buchstaben v und w standen häufig für f und u, aber umgekehrt u auch für v und f.
Beispiele:
zuuor = zuvor
vngevehr = ungefähr
vnd = und

Bei meinen Forschungen habe ich auch einen Hinweis gefunden, dass der Familienname von Zobel aus der Heidingsfelder Linie hervorgegangen ist. Im Buch "Die Ministerialen des Hochstifts Würzburg, in sozial-, rechts- und verfassungsrechtlicher Sicht", von Johanna Reimann, Mainfränkisches Jahrbuch 1964, ist auf Seite 236 dazu folgendes zu lesen:

... Für uns ist vor allem die Heidingsfelder Linie interessant; denn aus ihr sind der langjährige bischöfliche Kämmerer Andreas Zobel (Anm. 1336 erwähnt) und dessen Söhne Andreas und Dietrich hervorgegangen, die Erbburgmannen auf der Veste Marienberg waren.

Die Linie der von Zobel habe ich bis jetzt nicht erforscht.